*überarbeitet März 2009*
Diagnosen
Hier informiere ich über ein paar Diagnosen, die irgendwie mit mir zu tun haben. Naja, irgendwie ist gut, es sind die Schubladen in die ich so abwechselnd gesteck wurde/ werde.
DIS (Dissoziative Identitätsstörung, ICD10 F44,81) ist sozusagen meine "Hauptdiagnose", viele der Symptome ähneln denen der Borderline Persönlichkeitsstörung
(Emotional Instabile Persönlichkeitsstörung Borderline Typus, ICD10 F60,31).
Borderline wurde das erste mal im Jahr 2000 bei mir Diagnostiziert. Ich habe mal aufgeschrieben wie ich mich mit diesen für die Borderline Persönlichkeitsstörung als typisch
deklarierten "Symptomen" erlebe/ erlebt habe, wobei viele dieser Symptome nicht/ nicht mehr zutreffen! Durch jahrelange Therapie und ständiger Arbeit an mir, habe ich es
geschafft, einiges hinter mir zu lassen.
Nur die Essstörungen, die mich seit 20 Jahren begleiten und sich abwechselnd die Klinke in die Hand geben, habe ich noch nicht überwunden. Ich habe vor noch etwas
zu Essstörungen im Allgemeinen (ICD10 F50 - F50,9), Anorexia Nervosa (ICD10 F50,0) im speziellen, zu schreiben.
Insbesondere allen jungen Lesern/Leserinnen meiner Seite, möchte ich ans Herz legen, solltet ihr an einer ES leiden, oder kurz davor sein in eine Solche abzurutschen,
sei es Anorxia Nervosa, Bulimie Nervosa, Binge Eating Disorder oder Esssucht, holt euch Hilfe! JEDE dieser Essstörungen zerstört auf lange Sicht euren Körper!!!
Ihr seid noch Jung und steht vielleicht noch ganz am Anfang der ES, ihr habt wirklich Chancen da raus zu kommen. Und scheut euch auch nicht vor einem Klinikaufenthalt.
Die Menschen dort sind da um euch zu helfen, nehmt die Hilfe an! Denn eines ist sicher, mit ES geht es nicht, aber ohne ES: genießt euer Leben - LEBT!
Denn dazu ist das Leben da. Ich glaube an euch - ihr schafft das!
PTBS, (Posttraumatische Belastungsstörung, ICD10 F43,1 ) ist eine weitere der Diagnosen die ich "bekommen" habe, bzw. es wurde bei mir die komplexe PTBS diagnostiziert.
Ebenso begleiten mich schon die ganzen Jahre immer wiederkehrende schwere depressive Episoden. Allerdings habe ich dazu noch nichts geschrieben.
Zu Schizophrenie (ICD10 F20,0 ) habe ich eine Seite gemacht, denn oft wird die DIS mit der Schizophrenie zu unrecht auf eine Schiene gestellt!
Ja sogar wird DIS als Schizophrenie abgetan, sogar als Solche diagnostiziert. Aber, und das möchte ich hier ganz klar sagen, - Dissoziative Identitätsstörung und Schizophrenie,
haben nichts miteinander zu tun!
Was mir auch noch sehr am Herzen liegt, ich möchte euch Mut machen therapeutische Hilfe anzunehmen! Therapie hilft, das merkt man vielleicht nicht gleich,
aber wenn man nach einer Weile zurück schaut, dann sieht man wie man sich weiter entwickelt hat. Eine Möglichkeit euren Heilungsprozess zu verfolgen und eure Erfolge zu erkennen,
ist z.B. Tagebuch schreiben. Einfach aufschreiben wie es euch geht, was ihr erlebt, was euch bedrückt, freut, ärgert, einfach alles was ihr wollt.
Dann seht ihr eure Weiterentwicklung deutlich. Euer Leben kann lebenswert werden!